Unser Start in Neuseeland

In Neuseeland ist fast alles umgekehrt. Wenn zuhause Tag ist, ist hier Nacht. Wenn in Deutschland der Winter herrscht, ist hier Sommer. Und das merkwürdigste: Die Leute fahren einfach auf der linken Seite der Straße statt rechts und tun dabei so als wäre das völlig normal. Von diesen absurden Rahmenbedingungen haben wir uns aber nicht abhalten lassen und sind voller Vorfreude ins Land der Kiwis aufgebrochen.

Unser Flug von Argentinien war ebenfalls äußerst merkwürdig, weil wir die Datumsgrenze über dem Pazifik passiert haben und trotz gerade mal 14 Stunden Flugzeit erst zwei Tage nach unserem Abflugdatum angekommen sind. Geflogen sind wir mit Air New Zealand und der Flug hat uns gut gefallen. Selbst bei den Sicherheitshinweisen haben sich die Kiwis besonders viel Mühe gegeben und beispielsweise ein Musikvideo produziert. Hier kann man sich das „Air NZ Safety Video“ angucken. Sogar eine „Hobbit“ bzw. „Herr der Ringe“ Version gibt es davon, wirklich mal was anderes als die üblichen Sicherheitsbelehrungen. Durch die günstigen Zeiten und die Flugrichtung nach Westen haben wir glücklicherweise nicht mit einem schweren Jetlag zu kämpfen gehabt und waren bei unserer Ankunft noch relativ fit. Wir konnten also direkt durchstarten mit dem Erkunden von Neuseeland. Unsere ersten Tage haben wir in Auckland verbracht, der größten Stadt des Landes. Manche Neuseeländer sagen, dass Auckland an sich nicht sonderlich sehenswert ist, die Umgebung aber umso mehr. Wir fanden aber auch die Innenstadt ganz nett, konnten uns ein bisschen umsehen und erstmal gemütlich in Neuseeland ankommen.

Auckland Skytower
Auckland Botanischer Garten
Neuseeland Farn

So haben wir zum Beispiel den Mt. Eden besichtigt, den höchsten Berg (oder eher Hügel) der Stadt. Von dort aus hatte man eine schöne Aussicht auf die Skyline, den Hafen und die vielen Buchten und Inseln in der Umgebung. Dass es sich beim Mt. Eden um einen ehemaligen Vulkan handelt, lässt sich noch sehr deutlich am gut sichtbaren Krater erkennen. Gut gefallen hat es uns auch im modernen Winyard Querter, das mit seinem Yachthafen und vielen schönen Restaurants und Bars besticht. Hier sieht man, warum die Stadt den Beinamen „City of Sails“ trägt. Direkt vor den Hochhäusern liegen zahlreiche Segelbote.

Auckland Skyline Hafen
Auckland Skyline Nebel
Auckland Mt Eden
Neuseeländischer Weihnachtsbaum

Von der Küste von Auckland aus starteten wir auch einen Ausflug nach Waiheke Island. Diese Insel ist für guten Wein und schöne Strände bekannt. Das klingt doch vielversprechend, dachten wir uns und planten unsere Tour mit Picknick am Strand für die Weihnachtstage. Leider hat das Wetter nicht so richtig mitgespielt, mehr von unserem Feiertag auf Waiheke könnt ihr in unserem Video sehen.

Waiheke
Red Velvet Cake
Waiheke Picknick
Waiheke Aussicht

Um mehr von Neuseeland entdecken zu können holten wir uns einen Mietwagen. Damit ging es direkt von Auckland in das 45 Minuten entfernte Örtchen Piha. Der Strand dort gilt als einer der besten Surfspots von Neuseeland und als ob das nicht schon genug wäre, gibt es hier sogar noch einen traumhaften Wasserfall und viele Wanderwege entlang der Küste. Die Umgebung ist also wie für uns gemacht. So verbrachten wir ein paar wunderschöne Tage damit, die Wellen am Piha Beach zu surfen, beim eiskalten Wasserfall zu baden und die unglaubliche Landschaft und Natur hier zu bewundern. Zum Beispiel den berühmten „Lion Rock“, einen über 100 Meter hohen Felsen direkt an der Küste von Piha. Dieser war aufgrund seiner Lage und der Aussicht schon von den Maoris bewohnt und wurde sogar als Festung genutzt. Auch wir waren davon sehr angetan. Die Umgebung von Auckland hat also tatsächlich sehr viel zu bieten.

Piha Martin Surf
Auckland-08206
Auckland-08259
Auckland-07940

Mehr Eindrücke aus Mittelerde gibt es in unseren Videos auf der Neuseeland YouTube Playlist. Schaut gern vorbei und vergesst nicht unseren Kanal zu abonnieren, wenn euch die Videos gefallen.

Über den Autor

Martin

"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben." - Alexander von Humboldt